refugees welcome im Solinetz Oberthurgau

 

 

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Einladung zur Jahresversammlung des Solinetz Oberthurgau

Mittwoch, 3. Juni 2026 – 19.00h Im Jugendtreff Romanshorn, Salmsacherstrasse 1 (neben Kino Roxy)

Traktandenliste

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler*innen
  3. Rechnung 2025/2026 Revisionsbericht und Genehmigung durch die Mitgliederversammlung
  4. Antrag auf Auflösung des Vereins
    Diskussion Abstimmung über Auflösung des Vereins (gemäss Statuten mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder)
    Frist bis zur Auflösung (2-3 Monate)
  5. Verwendung des Vereinsvermögens
    Der Vorstand wird einen Vorschlag vorstellen
  6. Wahl der Liqidatoren
    (diese sind für die definitive Abwicklung der letzten Zahlungen verantwortlich)
  7. Verabschiedung und gemütliches Beisammensein

Wir vom Vorstand haben uns den Entscheid wirklich nicht leicht gemacht und es tut uns weh euch um die Auflösung des Solinetz Oberthurgau zu bitten. Wir sehen uns alle bestimmt in der einen oder anderen Form wieder und werden uns sicher weiterhin für Asylsuchende engagieren – dann aber eben ohne eigene Vereinsstrukturen oder im Rahmen eines anderen Vereines.  

 

Auflösung des Vereins Solinetz Oberthurgau

Liebe Mitglieder, Freiwillige und SpenderInnen

Seit der Pandemie haben wir im Solinetz immer weniger BesucherInnen und Freiwillige gehabt. Daher haben wir die Deutschkurse aufgegeben und die Kontaktabende drastisch reduziert. Aus 30 bis 40 wöchentlichen BesucherInnen sind heute nur noch 3-4 geworden (ohne die 2-3 Freiwilligen). Fast alle unserer Asylsuchenden haben unterdessen entweder eine Ausbildung begonnen oder bereits abgeschlossen. Viele sind integriert und haben unsere Hilfe nicht mehr nötig. Sie kommen lediglich noch aus Solidarität und Freundschaft zu uns gelegentlich zu den Treffen.

Neue Asylsuchende werden im Thurgau relativ zeitnah direkt in die Gemeinden vermittelt. Diese Menschen zu erreichen ist schwierig (Datenschutz) und würde viele Freiwillige und ein grosses zeitliches Engagement erfordern, das wir so nicht leisten können und wollen.

In den Durchgangsheimen sind nun mehrheitlich Menschen mit negativem Entscheid, für die eine Integration weder gefordert noch gefördert wird.

Im September 2025 haben wir uns im Vorstand zusammengesetzt und wieder einmal darüber diskutiert ob und wie es weitergehen soll.

Der Vorstand war einstimmig der Meinung, dass es uns in dieser Form vermutlich nicht mehr braucht. Wir waren und sind uns einig, dass es zeit ist, das Solinetz in dieser Form aufzugeben und den Verein aufzulösen.

Gemäss Punkt 8 der Statuten vom August 2021 ist festgelegt:

8.1 «Über Statutenänderungen und Vereinsauflösung beschliesst die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.»

8.2 «Das bei einer Vereinsauflösung vorhandene Vereinsvermögen wird einer zielverwandten gemeinnützigen, steuerbefreiten Institution zur Verfügung gestellt. Die Verteilung unter die Mitglieder ist ausgeschlossen.»

Wir schlagen den Mitgliedern daher vor den Verein Solinetz Oberthurgau aufzulösen und unser restliches Vermögen an Vereine zu spenden, die sich auch um Thurgauer Asylsuchende bemühen. In Frage kommen: Agathu in Kreuzlingen, Asylex (eine Schweizer NGO, die Geflüchteten online Rechtsberatung anbietet), Solinetz Frauenfeld und Sans-Papier Anlaufstelle in St. Gallen.

Liebe Grüsse von Präsidium und Vorstand Cornelia Wetzel, Barbara Imholz, Reza Malek, Tesfalase Johanes und Daniela Rohrer

News / Aktuell

 

Jahresbericht 2024

Was im letzten Jahr bei uns so los war, finden Sie hier im aktuellen Jahresbericht

Jahresbericht 2024

 

weitere ständige Angebote von und für Flüchtlinge finden Sie hier:

 externe Angebote

 

Flyer in A4 als Aushang z.B. am Schwarzen Brett, in Gemeinden oder auch zum direkt abgeben:

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Sans Papier

Die Gewerkschaft UNIA bietet ausführliche Informationen über die Rechte von Sans Papiers:

www.unia.ch/sans-papiers

       

 

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